Rhesusunverträglichkeit

Gerät das Blut einer Rhesus-negativen Mutter in Kontakt mit einem Rhesus-positiven Kind, so bildet die Mutter Antikörper gegen den vom kindlichen Blut stammenden Rhesusfaktor. Das erweist sich vor allem für nachfolgende Geburten als problematisch. Dank heutiger Vorsorgeuntersuchungen kommt es jedoch nur noch sehr selten zur Rhesusunverträglichkeit. Spätestens bei der Geburt wird das Blut des Kindes in direkten Kontakt mit dem der Mutter geraten. Dabei bildet diese Antikörper gegen den Rhesusfaktor des kindlichen Blutes. Diese bilden

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Nestschutz – temporärer Krankheitsschutz nach der Geburt

Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist es von jetzt auf gleich allerlei Viren und Bakterien ausgesetzt. Während es im schützenden Mutterleib vor diesen noch weitestgehend abgeschirmt war, kann es nun mit diesen in Kontakt treten. Um zu vermeiden, dass das Kind dadurch in den ersten Lebenswochen krank wird, ist es mit dem sogenannten Nestschutz ausgestattet. In den letzten Schwangerschaftswochen vor der Geburt wird das Kind mit vermehrt mit von der Mutter stammenden Antikörpern versorgt.

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Pestizide

Dreißig Tausend Tonnen vermeintliches Gemüseschutzmittel werden pro Jahr auf die deutschen Felder gesprüht. Sie sollen das Angebaute vor fremden Angreifern schützen, wie zum Beispiel Käfern. Doch schützen sie nicht vor Krankheiten. Ganz im Gegenteil – sie verursachen sie. Schon Ende der neunziger Jahre waren Pestizide Thema auf einer Mediziner-Tagung. Und zwar auf dem Internationalen Krebskongress in der Schweiz. Ein klares Ergebnis: Pestizide fördern das Entstehen von Krebs. Inzwischen wird ihnen noch mehr vorgeworfen: Allergien, Immunsystemgefährdung,

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Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Eppstein-Bar-Virus (EBV), einem Virus aus der Herpes-Familie, ausgelöst. Es sorgt beim Erkrankten für extreme Müdigkeit und Schwäche. Da diese Symptome sowohl den für eine Überforderung üblichen Anzeichen als auch der für die Pubertät typischen Antriebslosigkeit ähneln, wird die Krankheit häufig erst spät erkannt. Nicht selten müssen sich die Kinder sogar Kommentare wie „sei nicht so faul“ oder „komm doch mal in die Gänge“ anhören. Um das zu vermeiden, ist es ratsam – sollten die oben genannten Symptome auftreten – eine ärztliche Diagnose stellen zu lassen.

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