Martinsumzüge

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Traditionell werden zur Zeit um den Martinstag (11. November) sogenannte Martinsumzüge gehalten. Dieser Brauch findet nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz, in Österreich, Luxemburg, Belgien und Teilen Italiens statt. Woher er kommt und wie er abläuft, erfahren Sie hier.

Bei Martinsumzügen ziehen Kinder und Familien mit selbst gebastelten und schön verzierten Laternen durch die Straßen und singen verschiedene Martinslieder. Nicht selten wird dieser Marsch auch von ganzen vereinsansässigen Orchestern und Blasgruppen begleitet, um ihn feierlicher zu gestalten. In Gedenken an den Heiligen Sankt Martin soll dieser Umzug als symbolischer Akt dienen. Mit den leuchtenden Laternen, die die Kinder zuvor Zuhause und in den Kindergärten basteln durften, bringt man Licht ins Dunkle, wie auch Sankt Martin zu seiner Zeit durch seine großherzigen Taten sinnbildlich Licht ins Dunkle gebracht haben soll.
In vielen Gemeinden wird der Umzug sogar von einem verkleideten Reiter begleitet, der den Heiligen Martin darstellen soll.
Alles in allem ist der Martinsumzug also ein feierlicher Akt, der vor allem für Kinder eine besondere Atmosphäre darstellt. Gemeinsam mit Freunden durch die dunklen Straßen seines Heimatortes laufen und dabei singen zu dürfen, bereitet ihnen meist viel Spaß.