Baby-Kommunikation

Da liegt es und ich kann gar nicht wissen, wie es ihm geht. Oder doch? – Seien Sie sich eines fundamentalen psychologischen Lernmechanismus bewusst und Sie werden Ihr Baby verstehen. Anfangs kennt ein Baby nur zwei Dinge: Gut und Schlecht. Seine Gefühle bewegen sich in dieser Zweiteilung. Unbehagen kann viele Gründe haben. – Freude macht besonders ein satter Bauch und die Nähe zu Bezugspersonen. Und ab etwa der sechsten Lebenswoche kann es sich mit seinem

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Rhesusunverträglichkeit

Gerät das Blut einer Rhesus-negativen Mutter in Kontakt mit einem Rhesus-positiven Kind, so bildet die Mutter Antikörper gegen den vom kindlichen Blut stammenden Rhesusfaktor. Das erweist sich vor allem für nachfolgende Geburten als problematisch. Dank heutiger Vorsorgeuntersuchungen kommt es jedoch nur noch sehr selten zur Rhesusunverträglichkeit. Spätestens bei der Geburt wird das Blut des Kindes in direkten Kontakt mit dem der Mutter geraten. Dabei bildet diese Antikörper gegen den Rhesusfaktor des kindlichen Blutes. Diese bilden

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Das Schmusetuch

Ein Schmusetuch erfüllt eigentlich den gleichen Zweck wie ein Kuscheltier. Es soll dem Kind Halt und Geborgenheit bieten. Anders als ein Kuscheltier verkörpert das Schmusetuch zwar kein Lebewesen, dafür kann es zum Beispiel nach einem riechen oder an eines erinnern. Weil das Tuch sich sehr leicht transportieren lässt, kann ein Kind dieses (anders als ein großes Kuscheltier) in nahezu jede Lebenssituation mitnehmen. Einen großen Drang nach einem Kuscheltier oder Schmusetuch verspüren die meisten Kinder ab

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Nestschutz – temporärer Krankheitsschutz nach der Geburt

Wenn ein Kind zur Welt kommt, ist es von jetzt auf gleich allerlei Viren und Bakterien ausgesetzt. Während es im schützenden Mutterleib vor diesen noch weitestgehend abgeschirmt war, kann es nun mit diesen in Kontakt treten. Um zu vermeiden, dass das Kind dadurch in den ersten Lebenswochen krank wird, ist es mit dem sogenannten Nestschutz ausgestattet. In den letzten Schwangerschaftswochen vor der Geburt wird das Kind mit vermehrt mit von der Mutter stammenden Antikörpern versorgt.

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Wie weit können Säuglinge sehen?

Winken, Fuchteln, Grimassenschneiden – nichts bringt etwas. Das Neugeborene reagiert einfach nicht, obwohl es die Augen offen hat! – Selbstverständlich. Verglichen mit der Sehfähigkeit eines Erwachsenen ist der kleine Erdenbürger nämlich noch blind. Säuglinge können Objekte am besten in einem Abstand von 20 bis 25 cm scharfstellen. So weit müssen sich Eltern also in den Kinderwagen beugen, um mit ihrem Nachwuchs Kontakt aufnehmen zu können – jedenfalls mit den Augen. Erst ab zirka dem vierten

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