Wie Ihr Kind einen erholsamen Nachtschlaf bekommt

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Damit Ihr Kind einen erholsamen Nachtschlaf genießen kann, ist es wichtig, eine gewisse Routine zu entwickeln, die es darauf vorbereitet, den Tag zu beenden.

So können beispielsweise festgelegte Einschlafrituale wie das Vorlesen einer Geschichte, gemeinsames Singen oder ein Gespräch über die wichtigsten Ereignisse des Tages Ihrem Kind ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln und ihm helfen, zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen. Lassen Sie dabei Ihrem Kind Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit zuteilwerden und fühlt es sich beschützt und geliebt, so wird es leichter einschlafen können.

Viele Kinder wachen mehrmals in der Nacht kurz auf. Das Gefühl von Sicherheit, das Sie Ihrem Kind tagsüber vermitteln, wird ihm helfen, in der Nacht selbstständig und beruhigt wieder einschlafen zu können.

Natürlich kann die Schlafenszeit an bestimmte Ereignisse wie Urlaub, etc. angepasst werden. Die Gewöhnung an die alte Schlafenszeit kann sich unter Umständen jedoch als schwierig erweisen und einige Tage dauern.

Sollte Ihr Kind zur normalen Schlafenszeit regelmäßig nicht müde sein, kann das ein Zeichen dafür sein, dass sich seine Schlafgewohnheiten geändert haben und es nun möglicherweise weniger Schlaf benötigt.

Das hilft beim Einschlafen

Viel Bewegung – am besten an der frischen Luft – sorgt für eine natürliche Müdigkeit Ihres Kindes. Spätestens eine Stunde vor der Schlafenszeit sollte auf starke Reize wie fernsehen oder Videospiele spielen verzichtet werden, damit Ihr Kind den Tag ruhig ausklingen lassen kann. Auch ist es ratsam, keine Fernseher oder Computer im Kinderzimmer zu installieren, weil der Körper insbesondere abends nicht in den „Ruhemodus“ schalten kann, sondern den Raum gleichzeitig mit Ablenkung verbindet. Gleichzeitig sinkt dadurch auch die Qualität des Schlafes und gerade der Tiefschlafphase, wodurch Ihr Kind am nächsten Morgen weniger erholt ist.

Zudem sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind direkt vor dem Einschlafen keine schweren Mahlzeiten oder koffein- oder zuckerhaltige Getränke zu sich nimmt.

Erkennen und vermeiden von Schlafstörungen

Wichtig ist es zunächst, äußere Störfaktoren zu erkennen und zu vermeiden. So sollten Sie darauf achten, dass mindestens in Kinder- und Schlafzimmer nicht geraucht wird. Auch sollten Licht und Lärm, aber auch zu hohe Temperaturen im Raum zur Schlafenszeit vermieden werden. Das ermöglicht Ihrem Kind ein schnelleres Ein- und Durchschlafen. Auf Wunsch Ihres Kindes kann jedoch ein Nachtlicht angebracht werden.

Um das Einschlafen ohne Eltern zu erleichtern, können Kuscheltiere oder Ähnliches helfen.

Sollten Sie sich wegen der Schlafgewohnheiten Ihres Kindes Sorgen machen, hilft Ihnen Ihr Kinderarzt gerne bei der Problemanalyse und Lösung.

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