Schilddrüsenüberfunktion

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Die Schilddrüse ist ein Organ, das zur Steuerung bestimmter Hormone benötigt wird. Bei einer Überfunktion der Schilddrüse, auch Hyperthyreose genannt, produziert dieses Organ die Hormone Thyroxin und Trijodthyronin im Überschuss. Das führt zu zahlreichen unangenehmen Symptomen und sollte schnellstmöglich therapiert werden.

Herzrasen, Gewichtsabnahme, Heißhunger, niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen und Übelkeit, all das sind die häufigsten Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion. Diagnostiziert werden kann sie durch einen Bluttest und sollte zeitnah behandelt werden. Denn die oben aufgeführten Symptome sind nicht nur unangenehm, die hohe Herzfrequenz wirkt sich auch negativ auf den Schlafrhythmus und das Herz selbst aus. Darüber hinaus haben Betroffene oftmals mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Glücklicherweise sind die medizinischen Therapiemöglichkeiten in Bezug auf diese Krankheit weit fortgeschritten. So kann die Hyperthyreose mit Tabletten, einer Radio-Jod-Therapie oder auch einer Operation behandelt werden. Für gewöhnlich versucht man die Überfunktion zunächst medikamentös zu therapieren. Stellt sich dann nach längerer Zeit immer noch kein Gleichgewicht in der Hormonproduktion ein, beziehungsweise steigt der Hormonspiegel nach Absetzen der Tabletten erneut stark an, greift man häufig zur Radio-Jod-Therapie. Dabei wird dem Patienten intravenös oder in Form einer zu schluckenden Kapsel ein wenig radioaktives Jod verabreicht, das zur Senkung der Hormonproduktion in der Schilddrüse führen soll. Die Strahlenbelastung wird dabei eher als unbedenklich eigestuft und ist auch nur in den ersten Tagen nach der Einnahme vorhanden. Dennoch sollte der Patient seinen Mitmenschen in dieser Zeit nicht über längere Zeiträume sehr nah kommen. Führt die Schilddrüsenüberfunktion zu einem großen Kropf (also einer Schilddrüsenvergrößerung), wird diese oftmals auch operativ verkleinert und in drastischen Fällen sogar ganz entfernt.

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