Lakritze – eine umstrittene Süßigkeit mit Vor- und Nachteilen

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Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Die Rede ist von Lakritze, der Süßigkeit, die aus dem Saft des Süßholzstrauches gewonnen wird. Dennoch ist sie sehr umstritten, weil sie neben einer Reihe von positiven Einflüssen auch zahlreiche Nebenwirkungen hat.

Lakritze wirkt sowohl schleimlösend als auch lindernd bei Magenschmerzen und wird deshalb nicht umsonst als Bonbon gegen Hals- und Bauchschmerzen eingenommen.
Heutzutage vermutet man sogar, dass der Saft, das sogenannte Glycyrrhizin, eine entzündungs- und bakterienhemmende Wirkung hat.
Dennoch kann die Süßigkeit nicht allein als Wundermittel betrachtet werden. So fanden etwa Forscher aus Finnland heraus, dass ein hoher Lakritzkonsum in der Schwangerschaft, dem ungeborenen Kind schaden und zu einer Frühgeburt führen kann.
Darüber hinaus wird vermutet, dass sich der Verzehr von Glycyrrhizin negativ auf die männliche Potenz auswirkt, weil die Lakritze wichtige Enzyme zur Produktion männlicher Sexualhormone senken soll.
Wer also zu dieser Süßigkeit greifen will, sollte diese nur in Maßen und möglichst nicht in der Schwangerschaft konsumieren.