Lieber Obst und Brei statt Smoothies aus der Tube

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Die Quetschies, wie die Smoothies aus der Tube gerne genannt werden, werden immer beliebter. Die scheinbar praktische Verpackung und Handhabung, sowie der Glaube, sie seien gesund, sorgen für große Nachfrage. Doch Vorsicht, die Quetschies sind weitaus ungesünder als häufig angenommen.

Angaben wie „ohne Zuckerzusatz“ oder „frei von Zucker“ findet man häufig auf diesen Produkten. Das erweckt zunächst den Eindruck, es handle sich um ein gesundes Nahrungsmittel für den Nachwuchs. Doch der Schein trügt. Denn zum einen wird das enthaltene Obst häufig ohne Schale gepresst, sodass bereits bei der Herstellung eine Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen verloren geht, zum anderen enthalten die Produkte aus der Quetschtube einen hohen Anteil an Fruchtzucker. Und dieser wirkt sich Studien zufolge in großen Mengen negativ auf den Zucker- und Fettstoffwechsel aus.
Ein weiterer Nachteil der Quetschies ist die Tatsache, dass das langanhaltende Nuckeln an den Beuteln die Kariesbildung anregt. Darüber hinaus wird dadurch auf das Essenlernen mit Löffel verzichtet.
Am Besten ist es also, stattdessen zu normalem Obst zu greifen. Sollte das Kind dieses aufgrund seines jungen Alters noch nicht kauen können, empfiehlt es sich, dieses selbst zu Brei zuzubereiten. Alternativ kann man zu Brei aus Gläsern greifen. Das ist sowohl günstiger als die Beutelvariante als auch umweltfreundlicher. Und beim Füttern mit Löffel bleibt darüber hinaus der Lerneffekt nicht aus.

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